LinkedIn mit KI: Wie aus vier Arbeitsschritten 20 Minuten pro Woche werden

Es gibt diesen Vorsatz, den fast jedes Unternehmen einmal im Jahr fasst: Ab jetzt posten wir regelmässig auf LinkedIn. Zwei Wochen lang klappt es. Dann kommt ein Projekt dazwischen, und das Profil steht wieder still.
Das liegt selten am Willen. Es liegt daran, dass ein einzelner Beitrag mehr Arbeit ist, als er später aussieht. Man braucht ein Thema, das nicht schon hundertmal geschrieben wurde. Einen Text, der nach einem Menschen klingt und nicht nach Broschüre. Ein Bild, das nicht sofort als Stockfoto zu erkennen ist. Und dann noch einen Zeitpunkt, an dem überhaupt jemand hinschaut. Vier Arbeitsschritte für etwas, das in acht Sekunden gelesen ist.
Warum wir uns dafür ein eigenes Werkzeug gebaut haben
Wir hatten dieses Problem selbst, und unsere Kundinnen und Kunden hatten es auch. Deshalb ist bei uns an der Poststrasse 2 in Solothurn neben der Agentur noch etwas anderes entstanden: MediaPilot, eine Software, die genau diese vier Schritte übernimmt.
Damit das von Anfang an klar ist: MediaPilot ist unser eigenes Produkt. Dieser Beitrag ist also kein neutraler Testbericht, sondern ein Blick hinter die Kulissen. Was das Werkzeug nicht kann, steht weiter unten trotzdem drin.
Schritt 1: Das Thema

Themenvorschläge, hergeleitet aus dem eigenen Profil und aus dem, was bisher funktioniert hat.
Die schwierigste Frage ist fast immer die erste: Worüber soll ich schreiben? MediaPilot schlägt Themen vor, hergeleitet aus dem Profil, der Branche und den Beiträgen, die bisher am besten liefen. Man kann stattdessen auch einfach einen Satz eintippen, etwa «den Kundengewinn dieser Woche als Beitrag». Oder einen Link einwerfen: Die Software liest die Seite und macht einen Beitrag daraus.
Schritt 2: Text und Bild

Drei Wege zum Beitrag: einzeln, als Variantenlauf oder gleich als ganze Serie.
Für den Alltag gibt es drei Wege. Beim Custom Post sagt man, was gesagt werden soll, und bekommt einen Entwurf. AutoPilot erzeugt mehrere Varianten desselben Gedankens, damit man vergleichen kann statt zu grübeln. Und Content Sprint schreibt in einem Durchgang fünf bis zwanzig Beiträge – damit lässt sich ein Monat Redaktionsplan an einem Freitagnachmittag vorbereiten.
Den Ton stellt man einmal ein. Jeder Entwurf startet danach von dort, und einzelne Sätze lassen sich mit einer Anweisung umschreiben, statt den ganzen Text neu zu erzeugen.

Ein fertiger Entwurf: Text und generiertes Bild, noch nicht eingeplant.
Jeder Beitrag bekommt ein Bild dazu, in wenigen Sekunden – als Foto, cinematisch, minimal oder als Comic, auf Wunsch mit dem eigenen Logo darauf. Bis zu drei Varianten pro Beitrag, und nachbessern geht im Klartext: «wärmer machen, einen Lieferwagen dazu».
Was am Ende hinausgeht, entscheidet trotzdem ein Mensch. Das ist keine Höflichkeitsfloskel, sondern der Punkt, an dem sich gute von schlechter Automatisierung trennt.
Schritt 3: Der Zeitpunkt – und danach die Zahlen
Veröffentlicht wird über die offizielle Schnittstelle von LinkedIn. Das ist kein technisches Detail, sondern der wichtigste Unterschied zu vielen günstigen Werkzeugen: Wer sich mit Ihrem Passwort einloggt und im Hintergrund Klicks nachahmt, riskiert Ihr Konto. MediaPilot fragt nie nach Ihrem LinkedIn-Passwort.

Impressionen, Reaktionen, Kommentare und Klicks – pro Beitrag statt nur als Monatssumme.
Die Auswertung schliesst den Kreis. Sie zeigt nicht nur, wie viele Leute einen Beitrag gesehen haben, sondern welches Thema Reaktionen ausgelöst hat – und genau das fliesst in die nächsten Themenvorschläge zurück. Nach ein paar Wochen weiss man, worüber das eigene Netzwerk tatsächlich reden will.
Was es kostet
Drei Pakete, alle sieben Tage kostenlos und monatlich kündbar: Starter für 9.90 Dollar im Monat mit 100 Credits, Growth für 29.90 Dollar mit 400 Credits und Content Sprint, Scale für 69.90 Dollar mit 1000 Credits, mehreren Konten und Teamplätzen.
Credits sind schnell erklärt: Ein Text kostet einen Credit, ein Bild drei. Ein fertiger Beitrag mit Bild kostet also vier. Mit dem kleinsten Paket sind das 25 Beiträge im Monat – deutlich mehr, als die meisten Unternehmen tatsächlich veröffentlichen.
Wofür es nichts ist
Drei Dinge, die man vorher wissen sollte:
- Es nimmt Ihnen das Denken nicht ab. Wer keine Haltung zu seinem Thema hat, bekommt auch von einer KI keine – sondern glatte Sätze, die niemand teilt.
- Es ersetzt keine Strategie. Wer nicht weiss, wen er erreichen will, postet nur schneller ins Leere.
- Es ist auf LinkedIn zugeschnitten. Für Instagram oder TikTok ist es das falsche Werkzeug.
Und ganz ohne Zeit geht es auch nicht. Realistisch sind rund zwanzig Minuten pro Woche: Thema wählen, Entwürfe lesen, eine Zeile ändern, einplanen. Das ist der Unterschied zwischen «kostet einen halben Tag» und «passt in die Kaffeepause» – und damit der Unterschied zwischen zwei Wochen Durchhalten und einem Jahr Regelmässigkeit.
Fazit
Sichtbarkeit auf LinkedIn ist keine Frage der Begabung, sondern der Wiederholung. Wer alle zwei Monate etwas Kluges schreibt, wird nicht gefunden; wer jede Woche etwas Brauchbares schreibt, schon. Genau an dieser Wiederholung scheitern kleine Teams, und genau dort setzt das Werkzeug an.
Ob es zu Ihnen passt, finden Sie in einer Woche heraus – die ist kostenlos: media-pilot.io. Und wenn Sie lieber zuerst über die Strategie dahinter sprechen möchten, melden Sie sich bei uns.



